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Das Tagebuch des Fremden besteht aus fünf (18. bis 22.) Hinweisen zu den Ereignissen von 1952. Es wird von Ashley im alten Hotel, in Kapitel 8 gefunden.

Beschreibung Bearbeiten

J1

Tagebuch: Kannibalismus Bearbeiten

Ein Abschnitt des Tagebuchs über den Einfluss des Kannibalismus auf den Wendigo-Fluch.

Nur wenige Menschen haben es gewagt, Wendigos zu jagen. Ich bin der Einzige, dem es gelungen ist, sie im Zaum zu halten. Halte dich an diese Worte, oder du wirst mit dem Tot bestraft. Und es wird nicht der letzte Tot sein. der Wendigo muss unter Kontrolle gebracht werden. Der Wendigo entsteht durch KANNIBALISMUS! Wenn ein Mensch verzweifelt nach Nahrung braucht, gefangen auf dem Berg in heftigen Winterstürmen. Wenn er mehrere Tage nichts gegessen hat, dann beginnt der Wendigo-Geist, Besitzt von ihm zu ergreifen. Sogar der stärkste Mensch ist nicht davor gefeit. Er wird erbarmungslos morden-oft sogar seine Gefährten, die mit ihm gereist sind. Er wird das Fleisch roh von den Leichen abnagen. Ich wurde vor vielen Jahren selbst Zeuge davon - von einer Gier nach Fleisch, die nicht gesättigt werden kann. Und dann beginnt die Verwandlung. Zuerst verändern sich die Augen und werden milchig weiß. Dann verlängern sich die Zähne, wie Reißzähne. Die Kreatur wächst und die Haut spannt sich über die Knochen.

J2

Tagebuch: Geschichte Bearbeiten

Ein Abschnitt des Tagebuchs über die Geschichte des Berges.

In diesen Bergen lebte einst ein Stamm- die Cree. Ihre Schamanen erzählten Geschichten von einer großen Kreatur, geboren im Eis. Der Stamm respektierte den Berg und alle darauf lebenden Tiere. Der Berg wurden den Cree heilig. Damit wurde auch jedes Tier heilig. Die Cree glaubten es würde Unglück bringen, einem Tier auf dem Berg etwas zu tun, und suchten sich ihre Jagdgründe woanders. 1893 kamen die Bergleute. Sie fanden Zinn und später auch Spuren von Radium. Sie gruben tief in dem heiligen Berg. Die Cree sagen, dass der Berg aufschrie und der Geist so freigesetzt wurde.

J3

Tagebuch: Kampf Bearbeiten

Ein Abschnitt des Tagebuchs über den Kampf gegen die Wendigos und wie man sie fängt.

Die Augen des Wendigos verändern sich. Sie werden sowohl schärfer, als auch dunkler. Der Wendigo sieht Bewegung. Er ist ein Jäger, wie ein Falke. Doch etwas bewegungsloses kann er nicht sehen. Wenn man vollkommen starr verharrt, kann der Wendigo einen nicht erkennen. Haut und Fleisch des Wendigos sind hart wie ein Panzer. Er scheint keine Schmerzen zu spüren. Schnitte oder Stiche sind wirkungslos. Kugeln können seine Haut nicht durchbohren, aber ein Gewehr kann ihn auf Abstand halten. Da der Wendigo eine Mutation des Menschen ist, weiß er, wie er uns jagen kann. Er kann seine Beute perfekt nachahmen. Bleib immer auf der Hut und diszipliniert. Ich habe 6 Wendigos erledigt. Messer oder Kugeln können ihm nichts anhaben. Nimm einen Flammenwerfer. Das ist die beste Waffe. Feuer umhüllt ihn, verbrennt die Haut, und macht ihn schwach. Aber versuche nicht ihn zu töten. Einen Wendigo umzubringen, soltle der letzte Ausweg sein. Durch den Tod entweicht der Wendigo-Geist in die Luft. Ich habe sie eingesperrt. Ich habe sie mit Fallen gefangen und mit Feuer in Käfige getrieben. Als Köder habe ich menschliche Glieder benutzt - von jenen, die keine Verwendung mehr dafür hatten. Einen nach dem anderen fing ich die Plage ein, die den Berg befallen hatte.

J4

Tagebuch: Biss Bearbeiten

Ein Abschnitt des Tagebuchs über den Biss des Wendigos.

Möglicherweise kann man sich davor schützen. Schamanen erzählen von Ritualen. Ich habe einheimische Artefakte auf dem Berg gefunden und nachgemacht. Totems. Bündel von Heilkräutern und Federn. Ich habe sie nachgebildet. Und ausprobiert. Draußen auf dem Berg funktionieren sie. Sie halten die Wendigos im Zaum. Nicht völlig, aber ausreichend. Doch innerhalb von Gebäuden funktionieren sie nicht. Laut den Legenden der Cree entstehen Wendigos durch den Biss eines anderen Wendigos. Doch der Biss ist harmlos. Ich wurde gebissen, aber ich habe mich nicht verwandelt. Sie entstehen nur, wenn Menschen das Fleisch eines anderen essen. Nur so.